Sonntag

Welt aus.



Wenn das Leben ein Fluss ist, dann rudere ich grade verzweifelt mit den Armen um nicht im Wasser unterzugehen. Ich sinke tiefer und tiefer, die Dunkelheit des Wassers verschlingt mich, zieht mich immer weiter. Ich kann das Boot nicht mehr sehen, dass mich so lange gerettet hat. Ich kann gar nichts mehr sehen. Da ist keine Hand die nach mir greift, jeder flüchtige Schatten drückt mich nur noch tiefer. Und jedes Mal wenn ich es schaffe mich durch die Flut nach oben zu kämpfen, schlägt die nächste Welle über mir zusammen. Ich muss leben, Hoffnung einatmen, Glück auf der Haut spüren und Liebe sehen. Wasser dringt in meine Lunge, mein Bruskorb scheint zu zerbersten. Ich will mich am Boden abdrücken, doch die Scherben meiner Vergangenheit scheiden in meine Füße. Ein Schrei entringt meiner Kehle uns steigt in Form von Luftblasen dem Licht entgegen, das viel zu weit entfernt scheint. Ich schaue ihnen hinterher, niemand wird sie bemerken, sie werden an der Luft zerplatzten wie Träume, die niemals wahr werden. Der Traum vom Glücklichsein.

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