Als hinter einem kleinen Jungen plötzlich eine rote Fratze erscheint, zucke ich zusammen. Mein Herz rast. Völlig verängstigt suche ich Halt an irgendetwas - und bemerke, dass ich meine Hand in sein Oberteil kralle. Ich blicke ihn an, er lächelt. In mir drin dreht sich alles. Und dann ist alles ganz leicht, einfach, ich lasse mich treiben, in einem Strom aus purem Glück. Ein Arm schiebt sich unter meinen Körper, ich bette meinen Kopf auf seine Brust und spüre wie er seine Hand auf meiner Schulter ablegt. Finger streichen hin und her, hin und her. Wohlige Wärme breitet sich überall in meinen Körper aus, sein Kinn drückt sich gegen meine Haare, überall wo er mich berührt kribbelt es in mir. Kein Zweifel, das ist wunderschön, und er schirmt alles von mir ab, jeden schlechten Gedanken der sich wie Nägel in meinen Kokon aus Glück bohren will. Beim nächsten lauten geräusch zucke ich erneut zusammen. Ich vergrabe meinen Kopf in seinem T-Shirt, seine Arme schlingen sich fester um mich. Er riecht gut. Tief atme ich ein und aus, lasse alle Gedanken fallen. Gebe mein Bewusstsein auf. was, wenn es für ihn keine Bedeutung hat?, frage ich mich, dann schlafe ich ein, mit einem Lächeln auf den Lippen, das nach Zweifel schmeckt.
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