Es ist wie ein Rausch, ich nehme nichts mehr war, außer deine Berührungen, den Bass an meinem Ohr und die Hitze, die von den Menschen um mich herum ausgeht. Nächstes Lied, nächster Tanz. Ich sehe und höre meine Mädels deutlich aus der Menge heraus kreischen. Ihnen geht es genauso wie mir. Es ist als würde die ganze scheiß Welt da draußen nicht existieren. Die Väter die ihre Frauen schlagen. Dieser Wahn alles aus sich herauszukotzen, nur um am Ende ein paar Kilos weniger auf der Waage zu sehen. Oder dieser Drang aus dem eigenen Haus zu fliehen, weil man sich das Elend nicht mehr anschauen will. Alles weg, alles wartet draußen in der scheiß kalten Luft auf uns. Und viel zu schnell müssen wir dort wieder hinaus. Raus zu den Problemen, die wir zwar vergessen, die aber nicht verschwinden. Als mein erhitzer Körper auf die kalte Luft trifft beginne ich zu zittern. Die Schweißperlen, die gebildet haben scheinen zu Eistropfen zu gefrieren. Wie ich das hasse, wenn man nach einem wunderschönen der Realität wieder in ihre hässlichen Augen schauen muss.
Wieder fühle ich deinen Atem auf meinen Kopf, aber diesmal ist es leise. Die Stille, die uns einwickelt, so klebrig und süß, ist vollkommen. Die leisen Geräsche, die man sonst kaum wahrnimmt, werden gewaltig, wenn es so leise ist. Ich höre ganz genau, wie du die Decke über dich ziehst, dann deinen Arm hebst um mir ein Haar aus dem Gesicht zu streichen. Ich starre dich an und kanns nicht glauben, kann nicht glauben das du mir gehörst.
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