Mittwoch
You're too young to let the world break you
Ich presse meine Hände gegen meine Schläfen. Haltet doch alle das Maul! Schreie ich in mich selbst herrein. Aber die kleinen Stimmen in mir drin reden weiter, alle durcheinander, sodass ich keine mehr verstehen kann. Ihr sollt ruhig sein! Nichts ändert sich. Das alles bereitet mir Kopfschmerzen, da ist so viel, das ich tun muss, aber ich habe keine Ahnung, wie es machen soll. Meine Beine geben unter mir nach, Tränen rollen über meine Wangen. Es ist nicht alles schlecht, aber in diesem Moment fühlt es sich einfach viel zu sehr so an. Und als meine Tränen versiegt sind, stehe ich auf und sehe mich selbst im Spiegel an. Ich seheschrecklich aus, und das nur wegen den Menschen, die mich glücklich machen sollten. Mit zittrigen Händen beginne ich meine verschmierte Wimperntusche von meinen Wangen zu entfernen und sie danach erneut aufzutragen. Ein starkes Mädchen wischt ihre Tränen weg, schminkt sich neu und setzt ein Lächeln auf. Ja, dann bin ich ein starkes Mädchen, und was habe ich davon?
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